Pressemeldung
21.04.21 Die grüne Fraktion Modautal hat sich konstituiert

Susanne Hoffmann-Maier bleibt Fraktionsvorsitzende in Modautal, Stellvertreter ist Dirk Fokken
In der konstituierenden Sitzung hat die neue Fraktion der GRÜNEN in Modautal Susanne Hoffmann-Maier als Fraktionsvorsitzende einstimmig wieder bestätigt. Dirk Fokken wurde ebenfalls als stellvertretender Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt.
Mit dem Wahlergebnis von 22,1 % hat sich die Fraktion von vier Sitze auf fünf Sitze vergrößern können. Martina Preisher wurde wieder als 1. Beigeordnete nominiert und am Montag, den 19.4.21 in der Gemeindevertretersitzung bestätigt. Sie wird unterstützt von Marlies Franke-Fokken, die neu in den Gemeindevorstand gewählt wurde.
Neu dabei ist Lisa Drucktenhengst, die als jüngste Kandidatin die meisten Stimmen für die grüne Fraktion erhalten hat. Mit Fabian Achenbach und Christoph Röthlein ist die Fraktion komplett. Somit sind wir ein starkes Team, um die Ziele unseres Wahlprogramms zum Wohle der Gemeinde umzusetzen. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen in der Gemeindevertretung in Modautal. Wie in der Vergangenheit werden wir mit wechselnden Mehrheiten unsere Vorstellungen zum Thema Klimaschutz und Artenvielfalt und Soziales Miteinander einbringen und Mehrheiten suchen.

Unser grüner Landratskandidat Robert Ahrnt war zu Gast in Modautal

Modautal, die nächste Station auf meiner Kreistour zur Landratswahl.
Es ist Samstag, der kalte Wind treibt Regen über die Anhöhen des Odenwalds. Ich spreche mit Vivian, die davon unbeeindruckt ist. Sie hat hier im Außenbereich zwischen Hoxhohl und Klein-Bieberau ihren Beruf und ihr Ideal verwirklicht und einen großen Gemüseacker angelegt. Frei in der Landschaft, 2 Foliengewächshäuser, ein Unterstand - das war´s. Ich bin erstaunt: Gemüseanbau auf einer Odenwald-Anhöhe? Kann man davon leben?
3 Menschen leben vom professionellen Anbau des Biogemüses in feinster Qualität. Finanziert durch Stammkunden, in deren Auftrag Vivian das Gemüse anbaut und die dafür eine Saison lang bezahlen. 80 Kunden das ganze Jahr über sowie 180 Kunden in den Sommermonaten. Solidarische Landwirtschaft - Solawi. Die Kunden finanzieren den Aufwand und bekommen das, was das Jahr über erwirtschaftet wird. Die Solawi-Auftraggeber:innen kann man beneiden, angesichts der Vielfalt von alten und neuen Gemüsesorten, die im April hier überall sprießen.
Vivian erläutert Susanne und Dirk vom grünen Ortsverband Modautal ihre biologische Wirtschaftsweise und ich bin fasziniert von ihrer Begeisterungsfähigkeit und rhetorischen Begabung. Aufgrund ihres Studiums der Landwirtschaft offenbart sie tiefes Wissen über die Bodenlebendigkeit und die Zusammenhänge im Gemüsekosmos.
Und wir stehen in Wind und Regen, reden, schmecken verschiedene Gemüsesorten und vergessen die Zeit. Auf dem Heimweg denke ich: Was für ein Glück, dass es solche Menschen gibt. Mit Idealismus, Pragmatismus und dem Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge gleichermaßen. Biogemüse. Solidarisch. Frisch. Auf der Höhe. Im Odenwald.
Schön war´s bei euch.

GRÜNE Modautal 2021

Haushaltsrede 2021 - Gemeindevertretersitzung 1.2.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich fasse mich kurz. Der HH 2021 der Gemeinde Modautal ist fachlich in Ordnung. Alle Fragen wurden in den Ausschüssen beantwortet. Die Fraktion der GRÜNEN wird dem HH zustimmen.
Da seit Jahren die Ansätze der einzelnen Budgets immer großzügig gerechnet wurden und somit regelmäßig am Ende des Jahres ein Zahlungsmittelbestand in einer Höhe von ca. 400.000 € zur Verfügung stand, halten wir den jetzigen Fehlbedarf in Höhe von 668.000 € für nicht bedenklich.
Ein ausgeglichener Haushalt ist aber kein Selbstzweck. Selbst Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) versucht gerade seine Partei davon zu überzeugen, die Schuldenbremse für die nächsten Jahre auszusetzen.
In dem HH 2021 der Gemeinde Modautal fehlen die wichtigen Schritte in Richtung Maßnahmen gegen den Klimawandel – und für Naturschutz – Artenschutz. Das sind Investitionen, die einen nachhaltigen Wert für das Gemeinwesen haben.
Unsere Enkel brauchen keine schwarzen Zahlen auf dem Papier, sondern eine halbwegs intakte Umwelt und ein gleichberechtigtes Leben miteinander. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, sowie gute Bildung von Anfang an.
Auch wir in der Gemeinde Modautal müssen unseren Beitrag leisten, CO2 einzusparen und die Klimawandel entgegen zu wirken.

Rede zum Haushalt 2020 am 3.2.2020

 

Der HH Entwurf 2020 ist auch in diesem Jahr solide und fachgerecht aufgestellt. Wir haben uns die Einnahmen und Ausgaben mal etwas näher angeschaut.

 

Auf der Ausgabenseite ist die Kreisumlage natürlich gestiegen und zwar von 2009 von 2.044.112  € auf jetzt 3.628.400 €

 

Wir haben den Einnahmen (Seite 24) von 2009 bis 2020 die Erträge des Kommunalen Finanzausgleichs (Seite 27)  gegenübergestellt. Die Kreisumlage ist um ca. 77 % gestiegen, die Einnahmen aus dem kommunalen Finanzausgleich um 95 %.

 

Diese Zahlen sagen nur bedingt etwas aus. Festzustellen ist auf jeden Fall, dass nicht nur die Ausgaben steigen, sondern auch die Einnahmen.

 

Der Schuldenstand geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.

 

Die Gemeindeverwaltung wirtschaftet solide und hat ihren Finanzmittelbestand stetig erhöht. Ob die Ansätze höher angesetzt wurden oder ob wirklich sehr sparsam mit den Mitteln umgegangen wurde, ist in der Sache egal. Die positive Entwicklung zählt.

 

So ist Modautal auch weiterhin in der Lage, die anstehenden Investitionen zu stemmen. Das Feuerwehrhaus Nord und die Renovierung der alten Schule in Asbach stehen noch aus. Ein wichtiges Thema bleibt die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Hier werden wir dauerhaft investieren müssen.

 

Die Anschaffung eines zweiten Bauwagens für die Kindergartenbetreuung ist sinnvoll, da es hohe bauliche Investitionen vermeidet, die wiederum mit ihrer Abschreibung in die Betreuungskosten verrechnet werden. Bei einem sinnvollen Konzept für die Betreuung ist es eine win-win Situation für die Gemeinde und die Eltern und ihre Kinder.

 

Das Programm „Starke Heimat“ findet unsere volle Zustimmung. Wir GRÜNE halten eine solidarische Umverteilung der Gewerbesteuerumlage für gerecht und sinnvoll. Eine Gemeinde wie Modautal kann seine Gewerbesteuereinnahmen nur bedingt erhöhen. Andere Kommunen haben eine bessere Infrastruktur wie die Nähe zu Autobahn oder zur Bahn. Auch die Größe der Gewerbeflächen ist ausschlaggebend für die Ansiedlung von Unternehmen. Sich auf die Kommunale Selbstverwaltung zu beziehen, ist aus unserer Sicht zu kurz gedacht. Die meisten Aufgaben sind Pflichtaufgaben und nur ein kleiner Teil bleibt übrig für freiwillige Leistungen und Investitionen. Wie schnell eine Gemeinde oder Stadt in finanzielle Nöte kommt, können wir am Beispiel von Babenhausen und Dieburg sehen.

 

Nach einer Statistik die uns aus Wiesbaden vorliegt, bekommt die Gemeinde Modautal rund 100.000 € Mehreinnahmen, als wenn die Gewerbesteuerumlage nach dem alten System berechnet würde. Freuen wir uns also über die Mehreinnahmen.

 

Zum Thema Zukunftsfähigkeit ist ein guter Breitbandausbau unerlässlich. Die Gemeinde Modautal muss jetzt noch einmal innerhalb von 3 Jahren insgesamt 159.000 € an den Zweckverband NGA zahlen. Das Geld ist gut angelegt und hilft die Orte in unserer Gemeinde mit einem schnellen Anschluss zu versorgen, an denen die kommerziellen Anbieter wie z.B. Telecom aus wirtschaftlichen Gründen kein Interesse haben. Umso mehr wünschen wir uns, dass wir die 40 % Quote erreichen und Modautal von der Dt. Glasfaser AG mit schnellem Internet einschließlich der Hausanschlüsse versorgt wird.

 

In unserer HH Rede von 2019 haben wir auf das Arten- und Bienensterben ausführlich hingewiesen. Unsere Landschaft ist unser Kapital und vor allem unsere Lebensgrundlage. Es gibt eine Reihe von Initiativen im Kreis und vom Land zum Thema Artenschutz. Dazu gibt es auch Fördergelder. Wir Grüne haben daher einen Antrag gestellt im Bau- und Umweltausschuss, 20.000 € für Naturschutzmaßnahmen und Schulung des Bauhofs zur Pflege von Flächen einzustellen

 

Wir haben auf Wunsch des Bürgermeisters den Änderungsantrag in einen Prüfantrag umformuliert. Wir bitten die Fraktionen von CDU und SPD ausdrücklich um Zustimmung unseres Antrags. Das Geld ist vorhanden und als Gemeinde sollen wir eine Vorbildfunktion einnehmen.

 

Seit dem letzten Jahr sind  die Veränderungen des Klimas drastisch ins Bewusstsein der Menschen eingegangen.  Tragen wir also auch unseren Teil dazu bei. Natürlich retten wir mit einem Blühstreifen nicht die Welt. Aber wir können dazu beitragen, dass die Lebensgrundlagen für Bienen und Insekten und Vögeln sich verbessern und vielleicht regen wir damit unser Mitbürger an, ebenfalls aktiv zu werden.

 

Wir werden selbstverständlich dem HH Entwurf zustimmen und bedanken uns bei der Verwaltung, dem Gemeindevorstand und dem Bürgermeister.

 

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 

Europawahl 2019 - Danke für Ihre Stimme

Wir bedanken uns bei unseren Wähler*innnen - Sie haben die Zukunft gewählt

Endlich liegt das amtliche Endergebnis der Landtagswahl 2018 vor!

Wir freuen uns riesig, dass 19,9 % der Modautaler Wähler*innen uns das Vertrauen geschenkt haben. Wir liegen damit 0,1 % über dem Landesdurchschnitt. Wir sind somit nicht nur in Hessen, sondern auch in Modautal zur zweistärksten Partei geworden.  Wir werden den Schwung nutzen und uns weiterhin für Umwelt- und Naturbelange sowie Soziales und Gerechtigkeit einsetzen.

Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir versuchen in Zukunft wieder vermehrt öffentliche Veranstaltungen zu machen und freuen uns auf Bürger*innen, die sich bei uns engagieren möchten.

Unsere nächsten Treffen werden auf unserer Homepage www.gruene-modautal.de bekanntgegeben.

 

Herzlichen Dank.

Daniela Wagner (MdB) besucht den Apfelhof in Klein-Bieberau

Auf ihrer Sommertour hat Daniela Wagner (MdB) die natur- und erlebnispädagogische Einrichtung Apfelhof in Modautal Klein-Bieberau besucht.

 

Die ursprüngliche Idee, sagt Gründer Hans-Günter Bartel, ist die Förderung der Bewegung. Das Vorbild ist der Zirkus mit vielen Bewegungsmöglichen wie dem Jonglieren oder Balancieren. Im gemeinnützigen Verein für Zirkus-, Kunst- und Erlebnispädagogik Waldoni e. V. wird diese Idee umgesetzt. Im CreaTivHof Grenzallee in Darmstadt-Eberstadt begann alles mit dem Circus Waldoni. Hier finden sich ein Zirkuszelt, eine Trainingshalle, ein Caféwagen und eine Bildhauerwerkstatt für Kunstprojekte.

 

Mit allen Sinnen: Erlebnispädagogik

 

Nachdem Philip Bartel, der Sohn von Hans-Günter Bartel, in Freiburg eine Ausbildung zum Erlebnispädagogen gemacht hatte, konnte er sich von den zahlreichen Aktivitäten zu Natur- und Erlebnispädagogik vor Ort im Breisgau überzeugen. Nach der Ausbildung suchte Philip Bartel ähnliche Angebote in der heimischen Region - allerdings vergeblich.

 

Erlebnispädagogik hat die Absicht, Menschen über ein erlebnis- und handlungsorientiertes Lernen in Natur- und Gruppenerfahrungen in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern. Menschen erhalten die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen mit sich selbst, durch Interaktion mit der Gruppe und auch im Erfahrungsraum der Natur zu machen. Lernen durch Erleben, Herausforderungen meistern, Spaß, Bewegung und Entspannung gehören zum erlebnispädagogischen Programm.

 

Biodiversität auf dem Apfelhof

 

Die ersten Projekte wurden 2014 gestartet. Nach einer dreijährigen Testphase hat sich der Verein Waldoni im Jahr 2017 entschlossen, das über zwei Hektar große Gelände „Apfelhof“ zu erwerben. Seitdem hat sich viel getan. Philip Bartel leitet den Apfelhof und erklärt, dass es ein wichtiges Anliegen sei, das Grundstück und dessen biologische Vielfalt zu schützen. Um die Versiegelung von weiteren Flächen so gering als möglich zu halten, werden bestehende Gebäude genutzt, ausgebaut und modernisiert.

 

Sponsoren, Spender und öffentliche Mittel

 

All das verursacht hohe Kosten, die der Verein tragen muss. Erfreulicherweise kann Bartel auf Unterstützung bauen. Neben der Merck Family Foundation, der Software AG Stiftung und der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung spenden auch Privatpersonen für das Projekt Apfelhof. Bislang sind insgesamt etwa 450 000 Euro zusammengekommen durch Sponsoren- und Stiftungsgelder und öffentliche Mittel. Allerdings fallen die laufenden Kosten für den Unterhalt des Apfelhofs an und ein Kredit ist zu bedienen.

 

Für sein förderungswürdiges Projekt erhält Bartel öffentliche Mittel aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union. LEADER steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist ein Förderinstrument der EU zur Stärkung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume.

 

In der Region vernetzt

 

Viele Schulen aus der Region, der Asylverein Modautal und Kindergärten fragen regelmäßig die Angebote vom Apfelhof nach. Geförderte Projekte wie Aktion Mensch (Organisation für soziale Förderprojekte für Menschen mit und ohne Behinderung) oder Kultur macht stark (Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte der kulturellen Bildung mit lokalen Akteuren für Kinder mit erschwertem Bildungszugang) werden für eine spezielle Teilnehmergruppe angeboten. Und auch ganz neue Projektinhalte entstehen, wie etwa ein Seminar zu gewaltfreier Kommunikation.

 

In der Region wird der Apfelhof sehr positiv aufgenommen, sagt Bartel. Insbesondere die gemeinwohlorientierte Nutzung und die Bedeutung für die Region tragen dazu bei. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen bietet der Apfelhof auch eine Anlaufstelle für Naturtourismus.

 

Ein Geschenk für alle Bürgerinnen und Bürger

 

Bei ihrem Besuch und dem anschließenden Rundgang konnte sich Daniela Wagner (MdB) ein komplexes Bild über die Aktivitäten der natur- und erlebnispädagogischen Einrichtung machen. Es gibt eine Vielzahl von Initiativen zu erleben, die durch das sozial-ökologische Zusammenleben und die Gemeinwohlorientierung geprägt sind. Damit spielt der Apfelhof eine wichtige Rolle für die Umwelt- und Gesellschaftspolitik.

 

Der Besuch des Apfelhofs hat die Bundestagsabgeordnete sehr beeindruckt. „Inmitten dieser wunderbaren Landschaft und der schönen Ortschaft ein solches Juwel, das zu neuem Leben erweckt wird, ist ein Geschenk für alle Bürgerinnen und Bürger, auch und gerade für die Kinder.“ Sie sei zuversichtlich, dass auch die noch ausstehenden rechtlichen Rahmenbedingungen bald geschaffen sind, damit die EU-Förderung aus dem Leader-Programm zum Wohle der Bürgerschaft fließen kann, so Wagner abschließend nach ihrem Besuch.

 

Wer mehr über den Apfelhof und die Natur- und Erlebnispädagogik erfahren möchte, findet viele Informationen unter www.waldoni.de/apfelhof.

 

 

 

Sommertour Daniela Wagner (MdB) besucht den Apfelhof

Daniela Wagner, unsere zuständige GRÜNE Bundestagsabgeordnete besucht im Rahmen ihrer Sommertour 2018 den  „Apfelhof in Klein-Bieberau

 

am Mittwoch den 08. August 2018 von 11.00 bis 13.00 Uhr.

 

 

 

Dort möchte sie sich über die erlebnispädagogischen Projekte informieren und den Hof besichtigen.

 

Der Apfelhof wurde 2017 von dem Verein Circus Projekt Waldonie e.V. erworben. Seit 2014 werden dort schon die verschiedensten Freizeitangebote durchgeführt. Die laufenden Gruppen erfahren großen Zuspruch und es gibt Kooperationen mit Kindergärten und Schulen.

 

 

 

Die offizielle Anschrift lautet: Apfelhof, Bergstraße 17, 64397 Modautal, Ortsteil Klein-Bieberau

 

Weitere Infos findet ihr unter http://www.waldoni.de/apfelhof/

 

 

 

Philip Krämer  GRÜNER Direktkandidat WK 50

Mit Philip Krämer tritt im Wahlkreis 50 (Darmstadt-Süd, Modautal, Mühltal, Ober-Ramstadt und Roßdorf) einer der jüngsten Direktkandidaten zur Landtagswahl am 28.10.2018 in Hessen an. Philip ist Stadtverordneter in Darmstadt und Mitglied im Landesvorstand von Bündnis90/Die Grünen, davor war er Co-Vorsitzender der Grünen Jugend in Hessen. Zu Beginn seines Studiums hat er einige Jahre in Roßdorf gelebt, ehe es ihn in die Stadt zog.

 

Seine thematischen Schwerpunkte sind Kultur, Innenpolitik und Digitalisierung. Da sind spannende Diskussionen mit der Konkurrenz zu erwarten. Der Wahlkreis 50 ist eine der Hochburgen der Hessischen Grünen, die hoffentlich ausgebaut werden können. Das ambitionierte Ziel sind 20% der Stimmen,nachdem vor 5 Jahren 17% erreicht wurden – entsprechend munter wird der Wahlkampf in den nächsten Monaten werden.

Ersatzkandidat für Philip Krämer ist „Oldtimer“ Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff aus Roßdorf. Beide freuen sich auf den bevorstehenden Wahlkampf.

Kreisvorstand der GRÜNEN Darmstadt-Dieburg geht in neue Wahlperiode


Am 29. November 2017 fanden im Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN die turnusmäßigen Wahlen des Kreisvorstandes statt. Der bisherige Kreisvorstand trat dabei geschlossen zur Wiederwahl an. Im Amt bestätigt wurde Torsten Leveringhaus (Seeheim-Jugenheim), der damit weiterhin dem Kreisverband als Sprecher vertritt. Als Schatzmeisterin wurde Susanne Hoffmann-Maier (Modautal) wiedergewählt.
Die Beisitzer*innen Vera Baier (Otzberg), Christel Fleischmann (Seeheim-Jugenheim), Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff (Roßdorf) und Christoph Gaa (Groß-Zimmern) wurden ebenfalls im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Francisco José Correia da Silva aus Groß-Umstadt, der zukünftig ebenfalls als Beisitzer im Vorstand vertreten ist. „Wir als Vorstand bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns, unsere Arbeit fortsetzen zu können“, so Torsten Leveringhaus. „Mit den bewährten Kräften können wir die begonnen Projekte fortführen und haben gleichzeitig durch Francisco José Correia da Silva neue Impulse für unsere Arbeit."
Als Hauptaufgabe sieht der neue Kreisvorstand die Vernetzung der Ortsvereine untereinander, sowie die stärkere Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisverbänden. Gleichzeitig soll ein stärkerer Fokus auf die Gewinnung von neuen Mitgliedern gelegt werden. „Wir haben in den nächsten zwei Jahren die Landtagswahl und die Europawahl“, so Leveringhaus. „Beides sind für uns gute Gelegenheiten, den Menschen unsere Ziele näher zu bringen und um Mitarbeit zu werben. Denn gerade die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass es für Umweltschutz und ein vereintes Europa starke GRÜNE braucht.“
Auf der Versammlung wurden ebenso die Delegierten für den Parteirat der GRÜNEN Hessen gewählt. Im Amt bestätigt wurden dabei Frieder Battenberg für die Kreistagsfraktion und Torsten Leveringhaus für den Kreisvorstand. Als neue Delegierte für den Landesfrauenrat der hessischen GRÜNEN wurde Gabriele Grund gewählt. Der Vorstand bedankt sich bei Iris Schimpf-Reeg für ihre langjährige Tätigkeit im Frauenrat. Sie trat auf eigenen Wunsch nicht mehr zu Wahl an.


Kleine feine Lesung mit anschließender Diskussion zum Gesundheitswesen

Olaf Jahnke, Krimiautor und Kordula Schulz-Asche, GRÜNE Bundestagsabgeordente und Sprecherin für Gesundheit

Unser GRÜNER Antrag wurde in leicht veränderter Form und nach einer ausgiebigen Diskussion mit 11 Ja und 10 Nein Stimmen angenommen.

Hier gehts zum Artikel im Darmstädter Echo vom 14.2.2017

 

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/ober-ramstadt-modautal/in-modautal-diskussion-um-kreisweite-wohnbaugesellschaft_17680133.htm

 

Antrag Bezahlbarer Wohnraum

Antrag der Fraktion der B90/GRÜNEN für die Sitzung der Gemeindevertretung am 06.02.2017

 

wir bitten Sie folgenden Antrag  auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung  am 06.02.2017 zu setzen und vorab im Bau- und Umweltausschuss und Haupt- und Finanzausschuss zu beraten.

 

Die Gemeindevertretung möge beschließen:

 

Der Gemeindevorstand wird beauftragt,  das Interesse an der Gründung einer kreisweiten Wohnungsgesellschaft  gegenüber dem  Landkreis Darmstadt-Dieburg zu bekunden.

 

Eine abschließende Entscheidung trifft die Gemeindevertretung auf der Grundlage eines Konzepts und einer Satzung, die der Landkreis entwickelt und vorlegt. Zweck der Gesellschaft ist die Schaffung, der Betrieb und die Verwaltung von  bezahlbarem Wohnraum.

 

Sobald das Konzept des Landkreises vorliegt, legt der Gemeindevorstand das Konzept der Gemeindevertretung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vor.

 

Zur Erläuterung des Konzepts und Beantwortung von Fragen sollen der 1. Kreisbeigeordnete Herr Fleischmann oder eine Vertreter*in in den Bau- und Umweltausschuss eingeladen werden.

 

Begründung:

 

 Am 27.10.16 hatte der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu einer Regionalkonferenz Sozialer Wohnungsbau im Landkreis Darmstadt-Dieburg“ eingeladen. Thema der Veranstaltung war der akute Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Landkreis, der sich durch den Zuzug von Flüchtlingen verschärft hat.

 

Vorgestellt und erörtert wurde die Möglichkeit eines einheitlichen Vorgehens auf Landkreisebene, um dem Wohnungsmangel zu begegnen. Die Überlegungen gehen dahin, dass Landkreis und Landkreiskommunen eine GmbH bzw. einen Zweckverband Bezahlbarer Wohnungsbau im Landkreis Darmstadt-Dieburggründen.  Aufgabe der GmbH bzw. des Zweckverbands wäre die Planung und der Bau von gemeindlichen Projekten zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums und der Betrieb und die Verwaltung bestehender Liegenschaften. Weiterhin soll die GmbH / der Zweckverband den Bestand an vom Landkreis angemieteten Flüchtlingsunterkünften betreuen. 

 

Auch in der Gemeinde Modautal besteht Wohnungsmangel.  Eine Gemeinde lebt durch die Vielfalt ihrer Bürger*innen. Alte und junge Menschen, Familien mit Kindern beleben eine Gemeinde und tragen das bürgerliche Miteinander. Dem muss auch durch ein entsprechendes Angebot an Wohnraum Genüge getragen werden. 

 Mit dem Antrag soll geprüft werden, inwieweit die Gemeinde Modautal ihren Teil dazu beitragen kann und die Initiative des Landkreises unterstützen kann. Die derzeit existierenden Wohnbaugesellschaften zeigen kein Interesse an Schaffung von neuem Wohnraum. Durch die Bündelung von Aufgaben könnte dies eine Chance für Modautal sein, für seine Bürger*innen weiteren  Wohnraum zu schaffen.

 

Für die Fraktion

Susanne Hoffmann-Maier

 

          

Bundestagswahl 2017

 

Ortsverband Modautal unterstützt Bewerbung von Fraktionssprecher
Heinz Gengenbach für den Wahlkreis 186

 

(Modautal, 7.10.2016) Auf der Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/ Die GRÜNEN Darmstadt- Dieburg am 5. Oktober 2016 in Groß Zimmern hat sich Heinz Gengenbach, Sprecher der GRÜNEN Fraktion in Modautal, als Bewerber für das Direktmandat im Wahlkreis 186 für die Bundestagswahl im nächsten Jahr vorgestellt. Die GRÜNEN Mitglieder der kreisfreien Stadt Darmstadt und 14 Städten und Gemeinden, darunter auch Modautal, im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben somit auf der Wahlversammlung am 9. November 2016 tatsächlich die Wahl zwischen zwei Bewerbern, Heinz Gengenbach und Daniela Wagner aus Darmstadt.

 

„Wir vom Ortsverband begrüßen die Bewerbung unseres langjährigen Fraktionssprechers ausdrücklich. Heinz Gengenbach hat mit seinem bisherigen politischen Engagement, darunter auch seiner Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Modautal gezeigt,  dass er neue Wählerschichten erreichen kann.“ betont Susanne Hoffmann-Maier, Vorsitzende des Ortsverbandes.

 

Anfrage zum Einsatz von Glyphosat in der Gemeinde Modautal

Sehr geehrter Herr Balß,

wir bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung  am11.07.2016 zu setzen.

 

Wie bekannt ist, hat durch die Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft.  Einige Bundesländer (NRW, Rheinland-Pfalz, Nieder-Sachsen und Hessen) haben als Reaktion auf diese Einstufung Erlasse gegen die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen auf Nichtkulturland (u.a. im kommunalen Bereich) erlassen. Bereits 2013 hat sich der Bundesrat für ein Verbot glyphosathaltiger Herbizide für den Haus- und Kleingartenbereich ausgesprochen.

 

Unter diesem Aspekt bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

 

1.      Wird auf den Flächen der Gemeinde Modautal bei deren Bewirtschaftung Glyphosat eingesetzt? Gibt es hierzu Ausnahmegenehmigungen auf Nichtkulturflächen?

 

2.      Sind private Unternehmen mit der Pflege von Grün-Sport oder Verkehrsflächen beauftragt und kommt dort Glyphosat zum Einsatz?

 

3.      Gibt es Pachtverträge für die o.g. Flächen? Ist bekannt, ob dort Glyphosat zum Einsatz kommt?

 

4.      Wurde mit der Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft (AGGL) die Problematik vom Einsatz von Glyphosat thematisiert? Gibt es hier Messungen bei den Boden- und Rohwasseruntersuchungen?

 

5.      Gibt es Überlegungen, Informationen im Zusammenhang mit der privaten Gartenpflege zu erbringen und auf das Verbot der Anwendung glyphosathaltiger Mittel auf befestigten Flächen hinzuweisen?

 

Wir bitten um schriftliche Beantwortung unserer Fragen.

 

Für die Fraktion

 

Susanne Hoffmann-Maier

 

 

 

Martina Feldmayer, GRÜNE Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Landwirtschaft besucht den Hofladen Hartmann in Modautal  - Brandau

 

Mit dem heutigen Besuch in Brandau überzeugte sich die Landtagsabgeordnete Feldmayer von dem vorbildlichen Engagement der Familie Hartmann, die mit ihrem Hofladen und der Vermarktung eigener Eier einen großartigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung in Modautal und Umgebung leisten.  Familie Hartmann hat zwischenzeitlich ihren Betrieb mit 3 mobilen Hühnerställen ausgebaut und hat damit neue Maßstäbe gesetzt.

 

Die GRÜNE Landtagsabgeordnete war begeistert von dem Konzept, Hühner zusammen mit Ziegen zu halten. „Noch nie habe ich so entspannte und zutrauliche Hühner wie hier in Freilandhaltung gesehen“, äußerte sich Feldmayer. Mit dabei waren Susanne Hoffman-Maier und Barbara Walter von der GRÜNEN Fraktion Modautal, die ebenfalls sehr beeindruckt und erfreut waren.

 

„Die GRÜNE Landtagsfraktion wird sich  weiterhin dafür einsetzen, dass ein Umdenken in der Förderpraxis vom Land und der EU einsetzt. Ebenso soll angeregt werden, das im Baugesetz verankert wird, dass für Mobile Hühnerställe keine Baugenehmigung erteilt werden muss“, so Martina Feldmayer im Gespräch. Sie regte an, weiterhin in Kontakt zu bleiben und bot der Familie Hartmann ihre Unterstützung an.

 

Die GRÜNEN Modautal  waren beeindruckt von den vielen Ideen und Aktivitäten des Familienunternehmens Hartmann  und wünschen ihnen viel Erfolg für die Zukunft.

 

 

 

Pressemeldung

Foto © Martin Diehl : Die GRÜNE Fraktion Modautal (v.r.) : Barbara Walter, Heinz Gengenbach, Susanne Hoffmann-Maier und Dirk Fokken
Foto © Martin Diehl : Die GRÜNE Fraktion Modautal (v.r.) : Barbara Walter, Heinz Gengenbach, Susanne Hoffmann-Maier und Dirk Fokken

GRÜNE Fraktion Modautal ist jetzt komplett

 

 

 

Für die X. Legislaturperiode in der Gemeinde Modautal ist die vierköpfige GRÜNEN Fraktion jetzt komplett.
Susanne Hoffmann - Maier rückte für Lutz Achenbach nach, der auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 11. April 2016 als Beigeordneter verpflichtet und vereidigt wurde und anschließend sein Mandat als Gemeindevertreter niedergelegt hatte. Heinz Gengenbach führt als Vorsitzender die GRÜNEN Fraktion Modautal an, Susanne Hoffmann – Maier ist die Stellvertreterin. Barbara Walter bleibt Schriftführerin. Dirk Fokken ist bereits zum zweiten Male direkt in die Gemeindevertretung gewählt worden.

 

Wir freuen uns auf die parlamentarische Arbeit in den nächsten fünf Jahren.
Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung nehmen wir gerne entgegen.


Heinz Gengenbach, Fraktionsvorsitzender GRÜNE Modautal

 

Wir sind nicht nur in Modautal aktiv

Heinz Gengenbach und Susanne Hoffmann-Maier mit Priska Hinz, hessische GRÜNE Umweltministerin und Christian Grunwald, Spitzenkandidat für den Kreistag Darmstadt-Dieburg in Reinheim beim Jazz Frühschoppen am 21.2.2016.

Unsere Themenschwerpunkte für 2016 - 2021

Veranstaltung der GRÜNEN in Modautal am 18.2.2016.

Neue Wohnkonzepte im ländlichen Raum - Bezahlbar und nachhaltig
mit den Referenten Rainer Bärens und Mathias Körbler
sowie den Kandidatinnen Susanne Hoffmann-Maier und Barbara Walter

Wir stellen unsere Kandidat*innen vor:

Franziska Jährling, Listenplatz 7
Ich möchte mich dafür einsetzen infrastrukturelle und natürliche Resourcen der Gemeinde zu erhalten und zu entwickeln.

 

Philipp Herrmann, Listenplatz
Modautals abwechslungsreiche Kultur- und Naturlandschaft möchte ich durch eine nachhaltige Raumnutzung erhalten und mit gestalten

 

Andreas Engelhard, Listenplatz 5
Der Erhalt der einmaligen Natur von Modautal ist für mich Grund genug für mein Engagement in der Gemeinde.

Dirk Fokken, Listenplatz 4

In Modautal lebe ich. An Modautal gestalte ich mit.

Susanne Hoffmann-Maier, Listenplatz 3
Ich möchte dazu beitragen, dass die Gemeinde Modautal alle Bedürfnisse ihrer Einwohner*innen wie Grundversorgung, Betreuung, Mobilität und Kulturangebote erfüllt.

Heinz Gengenbach Listenplatz 2

Die Flächengemeinde Modautal braucht eine bezahlbare Infrastruktur!

Barbara Walter, Listenplatz 1
Mein Anliegen - ein Lebens- und liebenswertes Modautal für alle, gleich welcher Herkunft, Religion oder Geschlecht.

Infos zur Briefwahl

Für alle die lieber in Ruhe wählen, sonntags frei haben möchten, im Urlaub sind oder aus anderen Gründen am 6. März nicht persönlich den Stimmzettel in die Wahlurne werfen können, können Briefwahl beantragen und von dort aus GRÜNE wählen.Den Antrag auf Briefwahl gibt es auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung und in vielen Gemeinden online.

 

Mehr Infos zu den Wahlen und Kandidat*innen gibt es hier:

 

http://www.gruene-hessen.de/wahl/

 

Die Fraktion der GRÜNEN in der Gemeindevertretung:
Heinz Gengenbach (Vorsitzender), Susanne Hoffmann-Maier, Barbara Walter, Andreas Engelhardt, Michael Partheil und Dirk Fokken
Im Vorstand der Gemeinde Modautal: Martina Preisherr (1. Beigeordnete), Lutz Achenbach

Sie haben die Wahl

Wir freuen uns,
dass Sie
unsere Homepage
besuchen.

Diese soll
der direkten
Kommunikation dienen.

Wir bieten
Ihnen Infos
zu aktuellen
Themen und
Terminen an.

Gespannt sind wir
auf Ihre Anregungen
und Kommentare.

Gerne stehen wir
auch für persönliche
Gespräche
zur Verfügung.

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